Neue Lernformen in der industriellen Produktion – Personelle, technische und organisatorische Anforderungen an arbeitsplatzintegriertes Lernen mit digitalen Medien (2016)

Welling, Stefan, Freith, Sebastian, Ullrich, Carsten, & Schütze, Glenn (2016): Neue Lernformen in der industriellen Produktion – Personelle, technische und organisatorische Anforderungen an arbeitsplatzintegriertes Lernen mit digitalen Medien. Industrie 4.0 Management 32 (3), 7–10.
Abstract: Die steigenden Anforderungen an die Kompetenzen der Beschäftigten und der Verlust wertvollen Erfahrungswissens durch den demografischen Wandel sind nur zwei Herausforderungen für die innerbetriebliche Mitarbeiterqualifizierung. Dieser Beitrag beschreibt einen technologiebasierten Ansatz, der Unternehmen unterstützt, diese Herausforderungen zu meistern. Im Zentrum steht ein intelligent-adaptives Lernsystem, mit dem die Beschäftigten Lernmaterialien für die Lösung betrieblicher Herausforderungen entwickeln und auf die individuellen Bedürfnisse angepasst nutzen können. Der Beitrag skizziert die wesentlichen personellen, technischen und organisatorischen Anforderungen der Integration eines adaptiven digitalen Lern- und Assistenzsystems.

Wissenschaft und Arbeitswelt – eine Kooperation im Wandel (2015)

Herausgegeben von Prof. Dr. Ludger Pries, Dr. Hans-Jürgen Urban, Dr. Manfred Wannöffel

Abstract: Im Jahr 1975 wurde der Kooperationsvertrag zwischen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der IG Metall (IGM) geschlossen, aus dem vier Jahre später die Gemeinsame Arbeitsstelle RUB/IGM hervorging. 40 Jahre später diskutieren namhafte Beteiligte, Gewerkschafter und Wissenschaftler in diesem Band, welche Erfahrungen mit der Kooperation von Universität und Gewerkschaft gesammelt wurden und vor welchen Herausforderungen „Grenzinstitutionen“ (Fürstenberg) wie die Arbeitsstelle und ähnliche Einrichtungen heute stehen. Im historischen Rückblick wird deutlich, wie sehr sich politische Rahmenbedingungen, forscherische Aufgabenstellungen und praktische Wirkungsmöglichkeiten inzwischen verändert haben. Zugleich führen die Beiträge aber auch vor Augen, dass durch die Herausbildung einer globalisierten Ökonomie, durch die Strukturumbrüche ganzer Regionen – im Ruhrgebiet besonders signifikant –, durch die Qualifikationserfordernisse einer sich digitalisierenden Arbeitswelt sowie durch neuartige Ansprüche an gute Arbeit und demokratische Teilhabe das komplette Umfeld ein anderes ist als vor 40 Jahren. Wollen Wissenschaft und Arbeitswelt weiter erfolgreich kooperieren, müssen sie sich diesem Wandel stellen.

Das Werk ist Teil der Reihe Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung (HBS), Band 176.

Weitere Infos:

http://www.nomos-shop.de/Pries-Urban-Wann%C3%B6ffel-Wissenschaft-Arbeitswelt-Kooperation-Wandel/productview.aspx?product=25244

 

Implementierung eines intelligenten Lernwerkzeugs (2016)

 Schütze, Glenn; Averbeck, Ines; Finken, Julia; Freith, Sebastian; Ullrich, Carsten (2016): Implementierung eines intelligenten Lernwerkzeugs. ZWF Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb (10), 590–593.
Abstract: Die Zukunft des Industriestandortes Deutschland und hier besonders des produzierenden Gewerbes steht vor mehreren Herausforderungen. Beispielsweise spielen hier der demographische Wandel und mit
ihm einhergehend der Verlust von wertvollem Erfahrungswissen der zu verrentenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die bevorstehende vierte industrielle Revolution mit ihren hohen Anforderungen an die Qualifizierung der bleibenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Rolle. Im Rahmen dieses Beitrages wird ein Ansatz beschrieben, wie moderne Techniken in Form einer webbasierten Lernplattform, einen Beitrag zur Lösung dieser Probleme leisten können. Der Kern des entwickelten Systems besteht aus einer Aufnahmekomponente, die beim Erstellen von Lerninhalten unterstützt sowie einer Wiedergabekomponente, die intelligent-adaptiv aufgenommene Lerninhalte für die jeweiligen Nutzenden aufbereitet. Der vorliegende Artikel skizziert in diesem Kontext, die unterschiedlichen Anforderungen an die Integration dieses adaptiven, digitalen Lern- und Assistenzsystems, die aus den unternehmerischen Gestaltungsdimensionen Technik-Organisation-Personal (TOP) entstehen.