Erfolgreicher Abschluss des Projektes „Industrie 4.0: Mitbestimmen – mitgestalten“

Mit der Abschlussveranstaltung, die am 28.11.2017 in der neuen Lern- und Forschungsfabrik des Lehrstuhls für Produktionssysteme der Ruhr-Universität Bochum stattgefunden hat, endete das durch das Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) geförderte Projekt der drei Partner Lehrstuhl für Produktionssysteme, Gemeinsame Arbeitsstelle RUB/IG Metall und Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH.

Bei der Veranstaltung wurden die Ergebnisse der explorativen Untersuchung von nordrhein-westfälischen Industrieunternehmen vorgestellt und mit dem großen, fachkundigen und interdisziplinären Publikum besprochen. Auf Grundlage der Angaben der Geschäftsführung, des Betriebsrats und der Beschäftigten stellt die Studie den Umsetzungsstand der Industrie 4.0 Szenarien in den befragten Unternehmen heraus und erfasst die bereits erfahrbaren Veränderungen der Arbeitswelt in Bezug auf die Anforderungen an die Beschäftigten hinsichtlich ihrer Qualifizierung und ihrer Kompetenzen sowie auf die betriebliche Mitbestimmung und Beschäftigtenbeteiligung. Die Ergebnisse werden durch das Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung im Rahmen der Reihe FGW-Studien sowie der Reihe FGW-Impulse veröffentlicht.

Wir bedanken uns hiermit noch einmal recht herzlich bei allen Unternehmen, die sich für Workshops bereit erklärt oder an der Befragung teilgenommen haben.

Abschlussveranstaltung des Projekts „Industrie 4.0: Mitbestimmen – mitgestalten“ am 28.11.2017

Die Abschlussveranstaltung des Projekts „Industrie 4.0: Mitbestimmen – mitgestalten“ findet am 28.11.2017 in der neuen Lern- und Forschungsfabrik des Lehrstuhls für Produktionssysteme (Industriestr. 38 C, 44894 Bochum).
Im Rahmen des gemeinschaftlichen Projektes mit dem Lehrstuhl für Produktionssysteme, der Gemeinsamen Arbeitsstelle RUB/IGM und des Instituts für Informationsmanagement Bremen GmbH, wurden Führungskräfte, Mitarbeiter/innen und Vertreter/innen der Betriebsräte von 51 nordrhein-westfälischen Industrieunternehmen befragt. Die Untersuchung liefert Antworten auf Fragen nach dem Umsetzungsstand von Industrie 4.0 Szenarien in den Unternehmen.

Gelungener Start der Befragung zu Industrie 4.0 in NRW

Seit Anfang Juni versenden wir die Fragebögen zur Digitalisierung/Industrie 4.0 an teilnehmende Unternehmen. Die Unternehmen werden anhand von drei verschiedenen Fragebögen (an das Management, an die Betriebsräte sowie an die Mitarbeiter auf der Produktionsebene) befragt.

Mithilfe der im Vorfeld validierten Fragebögen sollen der Umsetzungsstand und die Auswirkungen von Industrie 4.0 für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter abgebildet werden. Dabei liegen die Schwerpunkte neben der technischen Umsetzung auf der Mitbestimmung und der Mitgestaltung der Entwicklung sowie auf der Qualifizierung und den erforderlichen Kompetenzen.

Bisher konnten rund 1500 Fragebögen an Unternehmen verschiedenster Branchen verschickt und erste Rückläufer verzeichnet werden. In den folgenden Wochen wird der Fokus der Projektpartner auf der Auswertung der Fragebögen und der Erstellung der Ergebnisse zum aktuellen Stand und der Umsetzung von Industrie 4.0 in Nordrhein-Westfalen liegen.

Erfolgreicher Workshop als weiterer Schritt zur Messung von Industrie 4.0 in NRW

Am Dienstag fand in Bochum ein weiterer Workshop im Rahmen des Projekts „IMit² – Industrie 4.0: Mitbestimmen – mitgestalten“ statt. In dem Projekt wird untersucht, wie die Digitalisierung der industriellen Produktion die dortige Arbeitswelt verändert und wie sich dieser Prozess insbesondere aus Arbeitnehmersicht mitbestimmen und mitgestalten lässt. Zusammen mit den Bochumer Projektpartnern, dem Lehrstuhl für Produktionssysteme und der gemeinsamen Arbeitsstelle IGM/RUB, wurden der Begriff Industrie 4.0 innerhalb des Projektteams definiert und die weiteren Arbeitsschritte diskutiert.

Der nächste Schritt ist die gemeinsame Entwicklung von verschiedenen Fragebogen-Designs für die unterschiedlichen Zielgruppen (Management, Betriebsräte, Shop Floor). Durch den TOP-Ansatz (Technik, Organisation, Personal) erhoffen sich alle Partner, den aktuellen Stand und die Umsetzung von Industrie 4.0 des nordrhein-westfälischen Mittelstandes umfangreich und akkurat abbilden zu können. Der nächste Schritt ist die Feldphase der Befragung. Diese ist für Mitte Februar geplant.